Western Australia ist ein Sehnsuchtsort für alle, die Weite, Wildlife und echtes Aussie-Lebensgefühl suchen. Von der modernen Skyline Perths über autofreie Inseln voller Quokkas bis zu endlosen Sanddünen und Weingütern – Western Australia bietet eine beeindruckende Vielfalt für Naturliebhaber, Foodies und alle, die Land und Leute wirklich kennenlernen wollen.


Besonders die unkomplizierte Gastfreundschaft der Australier, die Nähe zur Natur und der ungezwungene „No worries“-Spirit prägen die Atmosphäre dieser Region. Ich war für vier Wochen im Rahmen einer Sprachreise vor Ort, habe bei einer australischen Gastfamilie gewohnt und dabei nicht nur mein Englisch aufgebessert, sondern auch jede Menge Insider-Tipps direkt von echten Australiern bekommen. Was Du auf Deiner Reise nach Perth und Western Australia unbedingt erleben und beachten solltest, erfährst Du in diesem Beitrag.

1. Tipp: Wie Ihr zwei Länder bei Eurer Anreise erlebt!

Wenn Ihr an Australien denkt, habt Ihr wahrscheinlich sofort den ultralangen Flug im Kopf. Aber ich kann Euch versichern: Die vermeintlich anstrengende Anreise lässt sich perfekt in ein echtes Highlight verwandeln! Mein persönlicher Tipp für Euren Weg nach Down Under ist ein clever geplantes Stopover-Erlebnis.


Ich bin auf meiner Reise über Hongkong geflogen und hatte dort einen Layover von siebeneinhalb Stunden. Statt die Zeit müde am Flughafen abzusitzen, habe ich die Stunden optimal genutzt und mir vorab einen privaten Guide gebucht. Sie hat mir in knapp vier Stunden die absolute Schokoladenseite von Hongkong gezeigt – ein mega tolles Erlebnis! Zwischen glitzernden Wolkenkratzern und traditionellen Märkten habe ich so ganz nebenbei nicht nur ein weiteres Land gesehen, sondern direkt eine faszinierende Metropole mehr erlebt. Das hat der langen Reise komplett die Schwere genommen und die Vorfreude auf Australien nur noch mehr angeheizt.


Und genau das ist auch mein Tipp für Euch: Wenn Ihr Euch für Euren Langstreckenflug ebenfalls so ein genial getaktetes Stopover-Erlebnis wünscht, lasst es uns wissen. Wir prüfen solche Optionen immer super gerne für Euch und setzen diese maßgeschneiderten Highlights genau nach Euren Wünschen für unsere Kunden um. So fängt Euer Australien-Abenteuer schon beim Hinflug an!

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2. Tipp: Perth City entdecken

Perth hat mich von Anfang an total beeindruckt – vor allem durch den Kontrast zwischen historischen Gebäuden und den sehr modernen, fast futuristischen Hochhäusern. Dazu kommt die unmittelbare Nähe zum Swan River, die der Stadt nochmal eine ganz eigene Atmosphäre verleiht.

Auch infrastrukturell ist Perth super entspannt: Ich bin hauptsächlich mit dem Zug gefahren, innerhalb der Stadt kannst Du außerdem kostenlos mit den sogenannten CAT-Bussen unterwegs sein. Für alle anderen Verkehrsmittel lohnt sich die SmartRider Card, eine wiederaufladbare Karte, mit der Du Bus, Bahn und auch die Fähren in ganz Perth und Umgebung nutzen kannst.


Mein absoluter Lieblingsspot in der Stadt war der King's Park: Von dort hast Du einen fantastischen Blick über die Skyline – perfekt für Sonnenuntergang und Sonnenaufgang gleichermaßen. In der Nähe liegt außerdem das Kings Park Bushland, ein Naturreservat, das für die Australier eine große kulturelle Bedeutung hat.


Auch das Blue Boat House solltest Du Dir nicht entgehen lassen, ein echter Instagram-Spot. Und wenn es Abend wird, lohnt sich definitiv ein Abstecher zur Elizabeth Quay: Von dort aus hast Du einen großartigen Blick über die Skyline, und Du kannst mit der SmartRider Card auch ganz einfach die öffentliche Fähre ans andere Flussufer nehmen – auch von dort hast Du nochmal eine fantastische Aussicht auf die City.

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3. Tipp: Inselhopping vor Perths Haustür

Zwei Inselausflüge waren für mich absolute Highlights meiner ersten Wochen in Western Australia.

Heirisson Island liegt mitten im Swan River, quasi vor der Haustür von Perth, und ist bekannt für ihre wilden Kängurus. Wir hatten tatsächlich das Glück, dort einige von ihnen zu entdecken – ein super spannendes und überraschend nahes Erlebnis.


Mein absolutes Herzstück war aber Rottnest Island, liebevoll auch „Rotto“ genannt. Hier leben die wohl glücklichsten Tiere der Welt: die Quokkas. Wir haben uns Fahrräder ausgeliehen und sind einen ganzen Tag über die autofreie Insel geradelt – ein wirklich unvergesslicher Tag.


Du erreichst die Insel ganz unkompliziert: Mit dem Zug geht es von Perth City nach Fremantle, und von dort nimmst Du die Fähre, die in rund 30 Minuten nach Rottnest Island übersetzt. Eine absolute Empfehlung, die ich jederzeit wieder machen würde.


Mein Extra Tipp für Dich: Quokkas sehen zwar aus, als würden sie ständig lächeln, sollten aber weder berührt noch gefüttert werden – so bleibt die Begegnung für Mensch und Tier entspannt.

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4. Tipp: Fremantle, Sport und Festkultur

Wenn Du schon in der Gegend bist, solltest Du Dir Fremantle, den Hafen der Region Perth, unbedingt anschauen. Ich war während meiner vier Wochen immer wieder dort, weil das Städtchen einfach unglaublich charmant ist: kleine Läden, viel Handwerkskunst und jede Menge Flair zum Bummeln.


Ein weiteres Highlight meines Aufenthalts war der ANZAC Day, einer der wichtigsten Feiertage Australiens, an dem der gefallenen Soldaten gedacht wird. Die Australier begehen diesen Tag mit großer Hingabe, und ihn live mitzuerleben war ein besonderes Erlebnis.


Eine echte Herzensempfehlung ist außerdem ein Australian-Football-Spiel. Ich habe mir eines live im Optus Stadium angeschaut – das war Gänsehaut pur und total bewegend.

Und auch kulinarisch lohnt sich ein Abstecher: Von Donnerstag bis Sonntag finden in der Region verschiedene Food-Märkte statt, unter anderem in Fremantle und Perth selbst. Mein Favorit ist der Scarborough Beach Market: Du sitzt dort quasi wie im Amphitheater direkt am Strand, genießt Streetfood aus aller Welt, hörst Live-Musik und blickst dabei direkt aufs Meer – eine geniale Kulisse für den Sonnenuntergang.

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5. Tipp: Natur, Wein und Wüste

Western Australia hat auch abseits von Perth einiges zu bieten, das Du Dir nicht entgehen lassen solltest. Im Swan Valley, dem nahegelegenen Weinanbaugebiet, habe ich mehrere Weingüter besucht und ein Weintasting gemacht – die Region ist wie gemacht dafür, hier kannst Du locker einen ganzen Tag verbringen.


Ein echtes Naturerlebnis war der Whiteman Park: Hier bewegst Du Dich frei zwischen den Tieren, ganz ohne Zaun, und kannst riesige Spinnen und wilde Kängurus entdecken. Im angrenzenden Caversham Wildlife Park hast Du außerdem die Möglichkeit, Kängurus zu streicheln und Koalas aus nächster Nähe zu erleben – ein Moment, der definitiv in Erinnerung bleibt.

Für Surf-Fans lohnt sich ein Ausflug nach Lancelin, ein bekannter Surfspot, an dem auch internationale Wettbewerbe ausgetragen werden. Direkt daneben liegen riesige Sanddünen, auf denen Du Sandboarding ausprobieren kannst – Surfen mal ganz anders.

Von dort ging es für mich weiter zur Pinnacles Desert, einer beeindruckenden Wüstenlandschaft mit unzähligen Felsformationen – einer der schönsten Orte, um den Sonnenuntergang zu beobachten.

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